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Die üblichen Verdächtigen

Yasmin Abdel Nabi Yasmin Abdel Nabi
Geboren wurde ich, von meiner Mutter vor über 23 Jahren, an den friesisch herben Küsten der Nordsee. Ich bin ein genetischer Cocktail aus der bodenständigen Deutschen und dem explosiven Ägypter. Völlig vorbildlich absolvierte ich die Grundschule und preschte vor um mein Abitur auf dem Gymnasium für Pädagogik und Psychologie in Jever, hinter mich zu bringen. Seit dem Wintersemester 04/05 studiere ich, mit stetig wachsender Begeisterung, Germanistik und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Warum ich hier mitmache? In erster Linie, weil ich gefragt wurde und weil Geist ja bekanntlich geil ist. Doch ich kann nicht abstreiten, dass es viele Missstände an unserer Uni gibt, die es zu beseitigen gilt. Es tut gut mit Leuten zusammen zu arbeiten, die so kreativ, mutig und innovativ arbeiten können.

Burcak Atsu Burcak Atsu
In Düsseldorf geboren, in der Türkei zur schule gegangen, in den Niederlanden und Jugoslawien gelebt dürfte ich wohl grade so international genug sein um bei der IUL mitzumachen :)

Seit ws01/02 bin ich an der Heinrich-Heine, fing erst mit BWL auf Diplom an und entschied mich dann aber für Sozialwissenschaften auf Bachelor.

Ich bin überzeugt davon, den Studierenden mit meinem Engagement weiterhelfen zu können und würde mich freuen sie in den studentischen Gremien gebührend repräsentieren zu dürfen.

Es liegt mir besonders am Herzen, dass internationale Studenten sich als mindestens ebenbürtige Mitglieder einer akademischen Familie sehen sollten. Das dafür notwendige Selbstvertrauen sollte durch unsere Liste gestärkt und gefördert werden. Es gilt nicht nur das "Fremdbild ausländischer Studierende" sondern auch die Selbstwahrnehmung jener grundlegend zum positiven zu rücken. Denn das haben wir schon längst verdient.

Engelbert Forbia Engelbert Forbia
bladiblub

Chokri Hamdi Chokri Hamdi
  Geboren in Tabarka /Tunesien
  Abitur in Tabarka
1994   Abschluss eines Studiums der Philosophie und der Psychologie in Rabat/Marokko.
1996 Einreise nach Deutschland
1998 Beginn meines Studiums an der HHU-Düsseldorf. Fachrichtung: Soziologie, Politik und Philosophie. Aufgrund der anfänglichen Sprachbarriere und dem recht komplizierten Studiengang habe ich erst 2001 angefangen können die Klausuren zu schreiben.
2003 nach der Rückreise in meine Heimat Tunesien wurde ich 4 Monate von dem Innenministerium aufgehalten, aufgrund eines Ausreiseverbotes ausgehängt wegen einer dummen Verwechselung. Die Universität engagierte sich sehr stark für mich. Mein besonderer Dank galt Professor Hummel, Rektor der HHU Prof. Labisch und dem Leiter des akademischen Auslandsamt Doktor Stüber, da diese drei mir eine Ausreise aus Tunesien ermöglichten.

Zurzeit schreibe ich meine Magister Arbeit. Thema: „Die Säkularisierung in der Arabischen Welt“ und im Oktober 2006 beende ich mein Magister Studium.

Politisches Engagement:
2005 war meine erste Kandidatur auf der Internationalen unabhängigen Liste (IUL) für die Studentenparlamentswahl und ich erreichte 132 Stimmen (3ter Gesamtplatz an der Uni). Ich vertrat allein, mit nur einem Sitz, die IUL im Studentenparlament. Im November 2005 kandidierte ich für ein Amt im Ausländerreferat und wurde auf Platz eins gewählt. Seit 2005 bin ich Ausländerreferent und Mitglied des Studentenparlaments. 2006 wurde ich zum Spitzekandidaten der IUL gekürt.

Nach einem Jahr Erfahrung als Ausländerreferent und SP-Mitglied, wurde mir bewusst wie groß die Kluft zwischen den Studierenden und dem AStA ist. Ich möchte, dass die Studierenden einen Vertreter im Parlament haben der diese Kluft überbrückt und zwischen beiden vermitteln kann. Dafür bin ich euer Mann!

Xiao Hu Xiao Hu
bladiblub

Daniela Ivanova Daniela Ivanova
1983 in V. Tarnovo/ Bulgarien geboren

Bis 2001- Besuch des naturwissenschaftlichen Gymmnasiums in Sliven/ Bulgarien

2002- Studium an der Uni Duisburg- Essen ( SoWi und Politikwissenschaft )

Seit WS 2003-Jura an der HHU Düsseldorf ( Schwerpunkt: Europäisches und Internationales Recht)

Seit WS 2004- Ausländerreferentin beim AStA

Anna Khachatryan Anna Khachatryan
bladiblub

Brigitte Kobiela Brigitte Kobiela
Das Licht der Welt erblickte ich 1965 in Düsseldorf. Ja, ihr habt richtig gerechnet, vor ungefähr 41 Jahren. Die Uni hält jung. Natürlich habe ich auch was vor der Uni gemacht. Einen Schulabschluss zum Beispiel. Nach meinem Abitur machte ich eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin. Mein Bildungsdurst war jedoch ungestillt und ich begann ein Studium für Geschichte und Philosophie, sowie für Anglistik und Romanistik an der HHU Düsseldorf. War eine super Zeit aber es zog mich in die weite Welt. Ich lebte in Italien und in Portugal, travelte durch die ganze Welt, arbeitete mit einigen Künstlern zusammen. Es zog mich jedoch wieder zurück in die Heimat. Dort angekommen arbeitete ich unter anderem in einer evangelischen Kindertagesstätte in Oberkassel. Das ständige Bücken nach den kleinen Rackern, ging irgendwann auf die Bandscheibe und somit entschied ich mich für ein weiteres Studium an der HHU.

Ich gehöre zu den Internationalen die es nicht ertragen, wie die Alten euch die Welt kaputt machen. Wie sie fein und kostenlos ihr Studium durchziehen konnten und sich nun weigern die Elite Deutschlands zu unterstützen. Ich bin GEGEN die Studiengebühren und FÜR eine vermehrte Integration von Internationalen Studierenden, denn vergesst nicht: „Totgesagte leben länger“!

Fakundo Ponce Fakundo Ponce
bladiblub

Rodothea Seralidou Rodothea Seralidou (geb. 27.11.1979)
In Deutschland geboren, habe ich während der ganzen Schulzeit die griechische Schule in Düsseldorf besucht: griechische Grundschule, Gymnasium und Lyzeum bis zum (griechischen) Abi (mit 1.1). Daraufhin habe ich Jura in Athen studiert, war aber von Anfang an auch journalistisch tätig. Nach dem zweiten Staatsexamen und ein Jahr als Rechtsanwältin in Athen, habe ich den großen Schritt gewagt und bin nach Düsseldorf zurückgekehrt, das mir während all der Jahre heimisch geblieben war. Nun studiere ich Medien- und Kulturwissenschaft als Zweitstudium, fühle mich hier rundum wohl und engagiere mich gleichzeitig für den Austausch der Kulturen; denn eins muss jedem klar sein: Sich von mehreren Kulturen was zu eigen zu machen, kann nur als Bereicherung empfunden werden: Denn in unserem globalen Dorf, ist der „andere“ kein Fremder, sondern kommt nur vom benachbarten Dorf. Nur mit dieser Einstellung kann Integration und ein friedliches Zusammenleben funktionieren.
Wir können zusammen vieles an unserer Uni verbessern, wenn wir die kleinpolitische Denke bei Seite lassen und vereint für unsere Rechte, ein besseres Studium und mehr Qualität an unserer Uni kämpfen. Denn davon profitieren ALLE, egal ob Deutsche oder Migranten, Schwarze oder Weiße, Christen oder Moslems.

Tatiana Skidanova Tatiana Skidanova
in Saratov / Russland aufgewachsen;

Germanistik-und Anglistik-Studium an der Saratover N.G.Tschernyschevski-Universität absolviert;

studienbegleitender Abschluss "Personalführung im Sozialwesen";

Studienaufenthalt als Stipendiatin der "Germanistischen Institut-Partnerschaften" an der Universität Duisburg-Essen;

Studium Rechtswissenschaft an der HHU

Niko Tanew Niko Tanew
geboren 1970 in Wien

Schule in Österreich der Schweiz und den USA überstanden, letztendlich 1989 durch Abitur aus dem Schulbetrieb ausgeschieden

1989-2001 berufliche Tätigkeit in den Bereichen Wertpapierhandel, Schifffahrt und Stromversorgung in Österreich den USA und Indien

April 2001- Mai 2005 mein Verlangen nach Gemütlichkeit führte zum Studium der Philosophie, älteren Anglistik und älteren Germanistik; Abschluss M.A. Mai 2006

heute: Doktorand der Philosophie
Thema: bedingungsloses Grundeinkommen

Studentenpolitische Erfahrung: Fakultätsrat: Juli 2002- September 2003

Warum ich ins Studierendenparlament will: weil ich es gut fände, wenn die Studierenden einen Vertreter hätten, der das Studieren selbst erlebt und gelebt hat und das Studieren nicht nur von der philosophischen Warte kennt.

Was mich wundert: Warum sind die meisten Menschen so gestresst?

Hobbys: Politik, Passivsport, gemütliches Biertrinken



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