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Die Arbeit der IUL

Was wir bis jetzt erreicht haben:

Ausländische Studierende aus Nicht-EU-Staaten sind von den Studiengebühren befreit.
Der Senat wollte anfänglich Studiengebühren für alle Studierenden erheben. Doch für die meisten ausländischen Studierenden würde es zu einem unvermeidbaren Studienabbruch führen. Denn bekannterweise sind ausländische Studentinnen und Studenten finanziell schwächer als ihre deutschen Kommilitonen, denn sie kommen größtenteils aus Entwicklungsländern, haben keinen Anspruch auf Bafög und dürfen nur begrenzt arbeiten. Mit unserem Einsatz konnten wir erreichen, dass ausländische Studierende, die keinen Anspruch auf einen Kredit der NRW-Bank haben werden (sprich: nicht aus dem EU-Ausland stammen), von den Studiengebühren befreit werden und somit ihr Studium ohne noch größere finanzielle Belastung abschließen können.

Wir arbeiten für eine multikulturelle Uni Düsseldorf:
An unserer Universität studieren rund 3.000 Ausländerinnen und Ausländer, das sind 10 % aller Studierenden. Wir wollen, dass diese Vielfalt der Kulturen als Bereicherung empfunden wird -und zwar von Deutschen und Nicht-Deutschen. Denn hier haben Studierende aus aller Welt die einzigartige Chance, sich auszutauschen, und lernen dabei den anderen zu akzeptieren und sein Anderssein zu tolerieren.
Doch die Gefahr einer Gettoisierung ist nach wie vor präsent: Die Ausländer bilden Gruppen und bleiben unter sich. Das ist schade, denn gerade eine Hochschule sollte den Austausch der Kulturen fördern.
Mit unseren Aktivitäten versuchen wir die Begegnung zwischen Studierenden aller Nationen zu unterstützen und realisieren. Davon profitieren alle.


Was wir uns als Ziel gesetzt haben:

Unsere Bestrebungen enden nicht hier. Wir wissen, dass es noch viel zu tun gibt und wir stellen uns dieser Herausforderung.

Keine Studiengebühren für ausländische Studienanfänger aus armen Ländern:
Die schon eingeschriebenen ausländischen Studierenden aus dem Nicht-EU-Ausland sind zwar befreit. Das gilt aber nicht für die Studienanfänger. Egal ob aus der so genannten Dritten Welt, oder aus reichen Industrieländern: alle müssen in Zukunft Studiengebühren in Höhe von 500 Euro entrichten.
Und genau das wird fatale Folgen für die Multikulturalität an unserer Uni haben. Denn wohl kaum ein Ausländer aus einem Entwicklungsland wird noch ein Studium in Deutschland anstreben. Die Gründe: Sprachschwierigkeiten (Englisch und Französisch sind Amtssprachen vieler Länder, Deutsch hingegen muss erst mühsam gelernt werden- was Zeit und Geld kostet), das angeschlagene Ansehen deutscher Hochschulen (wenn schon bezahlt werden muss, dann werden englisch- und französischsprachige Länder vorgezogen), die mangelhafte Unterstützung ausländischer Studierender seitens des Deutschen Staates.
Deshalb: Haben wir zum Ziel dass das Studium in Deutschland für Studierende aus Entwicklungsländern auch für Studienanfänger kostenlos bleibt. Nur so werden die deutschen Hochschulen weiterhin attraktiv für diese Studierende sein. Und davon profitiert auch Deutschland.

  • Die deutschen Firmen sind in Entwicklungsländern besondern präsent und brauchen in Deutschland ausgebildetes Personal. Doch besonders in armen Ländern gibt es einen großen Mangel an in der BRD ausgebildeten Akademiker.
  • Als Akademiker, die in Deutschland gelebt und studiert haben, werden diese Personen zu kulturellen Botschafter Deutschlands und seiner Tugenden in der Heimat .

Das werden wir unter anderem für euch erreichen:

  • Eine Förderung der Internationalität an unserer Uni mit einer breiten Palette an Aktivitäten, um auch endlich für das Ausland attraktiv zu wirken.
  • Studierende aus aller Herren Länder haben endlich einen Ansprechpartner, der sie ernst nimmt und nicht nur leere Versprechen gibt.

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